Direkt zum Inhalt
Hummus-Info

Wissen

Israelischer Hummus – warm serviert, mit Kichererbsen obenauf

In israelischen Hummusläden ist Hummus keine Beilage, sondern das Gericht. Er kommt warm, in einer flachen Schale mit einer Mulde in der Mitte, und wird mit Fladenbrot ausgewischt statt mit dem …

1 Min. Lesezeit 10 Zutaten 5 Schritte

Warm servierter israelischer Hummus mit ganzen Kichererbsen und Petersilie
Dieses Bild wurde mit künstlicher Intelligenz erzeugt.
Inhalt dieses Beitrags
  1. Zutaten
  2. Zubereitung
  3. Was diesen Hummus von der deutschen Variante unterscheidet
  4. Häufige Fragen

Werbehinweis: Die mit einem Pfeil markierten Links sind Partnerlinks zu Amazon. Kaufst du darueber ein, erhalte ich eine kleine Provision. Fuer dich aendert sich der Preis nicht.

In israelischen Hummusläden ist Hummus keine Beilage, sondern das Gericht. Er kommt warm, in einer flachen Schale mit einer Mulde in der Mitte, und wird mit Fladenbrot ausgewischt statt mit dem Löffel gegessen. Der Tahinanteil liegt deutlich höher als bei uns üblich.

Zutaten für 4 Portionen

ZutatMenge
Kichererbsen, getrocknet250 g
Natron1 TL
Tahin150 g
Zitronensaft5 EL
Knoblauchzehen2 Stück
Kreuzkümmel, gemahlen1 TL
Salz1,5 TL
Eiswasser6–8 EL
Olivenöl zum Servieren3 EL
Petersilie, gehackt2 EL

Zubereitung

  1. Einweichen und kochen: Kichererbsen über Nacht einweichen, dann mit Natron 60 bis 90 Minuten sehr weich kochen. Zwei Esslöffel ganze Kichererbsen beiseitelegen.
  2. Tahinsauce ansetzen: Tahin, Zitronensaft, Knoblauch und Salz pürieren. Die Masse wird zunächst fest und klumpig – das ist richtig so.
  3. Mit Eiswasser lösen: Eiswasser löffelweise zugeben, bis eine glatte, hell gewordene Sauce entsteht.
  4. Warm pürieren: Die noch heißen Kichererbsen und den Kreuzkümmel zugeben und drei bis vier Minuten mixen, bis nichts mehr körnig ist.
  5. Anrichten: Warm in eine flache Schale geben, mit dem Löffelrücken eine Mulde ziehen, Olivenöl hineingießen. Die ganzen Kichererbsen und Petersilie darüber.

Was diesen Hummus von der deutschen Variante unterscheidet

Der Tahinanteil ist fast doppelt so hoch. Das macht ihn nussiger, dichter und leicht bitter im Abgang – genau das, was ihn ausmacht.

Er wird warm serviert, nicht gekühlt. Kalt schmeckt er flacher, weil Sesamaromen bei Kühlschranktemperatur zurückgehen.

Gegessen wird mit Fladenbrot, nicht mit Besteck. Deshalb die flache Schale: Man wischt von außen nach innen durch die Mulde.

Häufige Fragen

Warum wird israelischer Hummus warm gegessen?

Warm sind die Sesamaromen aus dem Tahin deutlich präsenter und die Konsistenz ist weicher. In Hummusläden wird er direkt nach der Zubereitung ausgegeben.

Ist das dasselbe wie libanesischer Hummus?

Die Rezepte sind eng verwandt. Die libanesische Variante ist meist zitroniger und wird häufiger kalt gegessen, die israelische tahinlastiger und warm.

Passendes Zubehör

Kein Muss – im Supermarkt bekommst du das meiste ebenfalls. Wenn du online bestellen möchtest, sind das meine Empfehlungen.

Tahin (Sesampaste)

Die Zutat, an der ein Hummus steht oder faellt. Achte auf hellen, fluessigen Tahin ohne Zusaetze.

Bei Amazon ansehen

Kichererbsen

Getrocknet fuer die cremigste Konsistenz, aus der Dose fuer die schnelle Variante.

Bei Amazon ansehen

Standmixer

Ein Stabmixer reicht, wird aber selten wirklich glatt. Ein kraeftiger Standmixer macht den Unterschied.

Bei Amazon ansehen

Themen: Warm, Tahin, Klassisch